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Die Sinnlichkeit der Nacht...

Eigentlich müsste ich müde sein. Es ist schon spät..tief in der Nacht. Wir stehen im halbdunklen Flur und ich genieße diese "erfüllte Sehnsucht" weil mir Lena so nah ist. Es ist so vertraut und dennoch immer wieder neu. Es wird immer ein Hauch von Ungewohntheit dabei bleiben. Unsere gemeinsame Geschichte besteht ja schließlich länger aus Freundschaft als aus Liebe. Natürlich fand ich Lena schon immer sehr reizvoll...auch damals schon, in unserer Berliner Zeit. Aber das war etwas völlig anderes..eher eine "Feststellung". Ich denke oft an Situationen, in denen Lena uns...Katharina und mich.. bald in den Wahnsinn getrieben hat mit ihrer verrückten Art. Dann wieder ihre Anlehnungsbedürftigkeit. Oft so wie Nastja jetzt immer. Es ist schon manchmal ein Deja-vu. Manchmal denke ich, ich bin süchtig nach dieser Art von "slawischer Weiblichkeit" , sei sie nun platonisch oder auch nicht. Es ist in beiden Fällen hochgradig wohltuend, ungewöhnlich schön und etwas ganz Besonderes. Wenn ichs beschreiben müsste, bräuchte ich nur für dieses Thema einen neuen Weblog. ;-)
Bei dem wundervollen, blonden Wesen , welches ich gerade im Halbdunkel des Flures in einer Moskauer Wohnung im Arm halte, weiß ich definitiv, dass sie nichts Platonisches im Sinn führt. Lena kann unglaublich sinnlich dreinschauen. Dieser Gesichtsausdruck ist dann Herausforderung, Verlangen und Begierde in einem. Lena krallt sich an mir fest und ich spüre sie ganz nah . Ich streichel ihren Nacken und ziehe an dem flauschigen Gummi der ihr Haar zu einem Schwänzchen zusammenhält. Es fällt auseinander und umrahmt nun ihr Lächeln. Das längere Haar steht ihr gut und ich weiss, dass sie sich die Haare auch für mich wieder länger wachsen lässt, weil es mir gefällt. Nur weil ich es mal nebenbei erwähnt hatte. Dabei find ich sie mit jeder Frisur schön. Lena sieht reizvoll aus, in ihrer roten Bluse und ihrem dunklen Rock. So elegant und so weiblich..so wunderschön.. einfach. Russische Frauen bemühen sich ständig um Eleganz. Egal wie und wo und es wird mir immer ein Rätsel bleiben, mit welcher Schlichtheit es ihnen gelingt. Lenas Griff wird fester und ich werde wieder einmal von ihrem Verlangen und ihrer Wildheit "überrascht", wobei ich schon die Zeichen kenne, denn es ist ein "Spielchen" zwischen uns ..ohne Worte, was gerade den Reiz ausmacht und selbigen auf ein absolutes Höchstmaß treibt. Lena kann erschreckend wild und verrückt sein und sofort wieder in totale Sinnlichkeit und sanfteste Zärtlichkeit verfallen. Dieses Wechselspiel beherrscht sie unglaublich und in schwindelerregender Abwechslung und sie ist "erbarmungslos" dabei.
Es ist sicher nicht DER verrückteste Ort aber schon etwas ungewöhnlich, der Leidenschaft in einem halbdunklen Flur nachzugehen...auch wenn ich dabei noch aufpassen muss, dass nicht irgendwelche Dinge zu Bruch gehen...denn Lena scheint das völlig egal zu sein in diesem Moment. Aber es ist ,glaub ich, sehr sehr schwer, den anderen Mädchen einigermaßen glaubhaft zu erklären , wie denn so eine ganze Kommode umkippen konnte. Sie tat es nicht..glücklicherweise, und somit gerieten wie auch nicht in Erklärungsnot ;-)
Später sitzen wir auf der Couch , die wir uns ans Fenster gezogen haben, und schauen in die Nacht. Lena summt ein Lied und träumt vor sich hin. Sie kommt mir vor wie ein sanftes Kätzchen, das schnurrt, weil ich ihr die ganze Zeit den Haaransatz im Nacken kraule. Als ich aufhöre, spricht der Blick aus ihren blauen Kulleraugen Bände der Entrüstung. Ich geb ihr einen Kuss und sage: "Es war ein schönes Jahr...besonders durch dich, mein Schatz !" Sie summt weiter und nickt dabei. "Moskauer Nächte"...wie passend..ein Klassiker. Ich sprech sie darauf an, sie lässt sich nicht stören und summt zu Ende. Dann sagt sie leise: "Kennst dus noch ja ?" Ich lache: "Natürlich, ich habs nicht vergessen, wie du Katjuschka dazu in Champanger-und Heimwehlaune inspiriert hast, es auf eurer Terrasse zu singen !" Sie lacht und hopst mit leuchtenden Augen in den Schneidersitz: "Jaaaa..und du hast geschaut, als wenn wir völlig bescheuert wären..dabei warst du nur neidisch weil du den Text nicht mitsingen konntest !" Ich sage: "Ja, gut...war sicher grad mal wieder nicht meine Muttersprache ." Sie stubbst mich: "Ach lass mal, so schlecht bist du auch nicht und du hast ja mich !" Sie seufzt und lässt ihren Kopf auf meine Schulter fallen. Sie summt wieder was, diesmal weiß ich aber nicht was, ist auch egal, ich genieße nur eins...ihre Nähe !
9.2.08 16:56
 


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